Wir haben uns spezialisiert auf: - stromlose, - natur-nah bzw. individuell geplante Sanitär-Systeme (z.B. Pflanzenkläranlagen), auf - "Low-Tech Lösungen mit High-Tech Effekten" (möglichst einfach), - inspiriert durch Kreislaufwirtschaft (C2C), d.h. nur auf Leistungen die „enkel-tauglich“ sind.

weitere FOTOS:  http://www.flickr.com/photos/aqua-verde/

 


 

Wir bieten „NASSE“- und „TROCKENE“ Sanitär-Systeme an.

 


 

Beratung – Planung – Installation

Wartungen 1 x pro Jahr erfolgen meist durch Partnerfirmen

Durch bewusst gewählte Einfachheit bei Technik und Bau, können wir robuste und betriebssichere Anlagen ohne Elektronik-Schnickschnack und Stromanschluss Anbieten = robuster "Ackergaul". "Was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen und kostet auch nichts!" Dies ermöglicht es auch den Kunden bei Bedarf die KKA selbst zu Installieren und auch eigenständig eventuelle Störungen zu Beseitigen. Dadurch werden Kunden nicht in indirekte Anbieter-Abhängigkeiten (Schönredner-Deutsch: "Kundenbindung") gebracht!

Diesem einfachen und klaren Prinzip folgend, Beraten, Planen und Installieren wir für Kunden zum gegenseitigen Vorteil. Sollten unsere Anlagen nicht zu den individuellen Bedingungen des jeweiligen Kunden passen, „biegen“ wir die individuelle Konzept-Planung nicht zu unserem Vorteil hin. In diesen seltenen Fällen empfehlen wir dann auch andere, d.h. aufwendigere Technologien, aber OHNE eine „interne“ Vermittlung zu Provision-bevorzugten Anbietern. Wir „Vermitteln“ keine Anlagen im Auftrag!

Um eine maximale Transparenz den Kunden zu Ermöglichen, bitten wir IMMER vor einer eventuellen Kauf-Entscheidung, sich von uns in der Vergangenheit geplante/installierte Anlagen bei unseren Alt-Kunden ihrer Wahl Anzuschauen, dass heißt auch, ohne das Beisein eines „Schönredners“ sich mit „Ihresgleichen“ über unsere bisherigen Leistungen Auszutauschen. Dafür stehen im Internet lange Referenzlisten mit Voll-Adressen zur Verfügung.       

Haben Anbieter die nicht Gleiches voll zur Verfügung stellen, eventuell etwas zu Verbergen?

 


 


 

Unsere sehr „NASSEN“...:

Verbesserte Vorklärung (ca. 50% statt nur 20% CSB-Abbau im Winter) via stromlosen & einfachsten „Anaeroben Schikane-Reaktor“ (basiert auf anaerober Fermentation, sehr ähnlich dem anaeroben Aufström-Schlammbett-Reaktor - UASB-Reaktor) auch Anaerobic Baffled Reactor (ABR)  genannt. Der von uns geplante Schikane-Reaktor in einfachen PE-Tanks, basiert auf der 1981-Erfindung von Prof. Perry McCarty USA, (siehe offenes Patent), der Weiterentwicklung durch Prof. David Stuckey, GB für kalte Gebiete und auf den internationalen Tropen-Erfahrungen von BORDA  www.borda-net.org aus Bremen.

   Quelle: Teile dieses Werbeschildes beruhen auf einem Aquarell von Herrn Walter LACK (Er ist leider verstorben) vom Sol(id)arbauernhof Ulenkrug, Longo Mai.

                                          © aus: Walter Lack: Abwasserreinigung mit Pflanzen, Staufen 2006


Schikane-Reaktoren (ABRs) können sehr hohe organische Belastungen und Schwankungen "ab" und können im Winter den "CSB" um ca. 50% (konservative) senken, statt nur um ca. 20-25% mit "normalen" 3-Kammer Vorklärungen, im Sommer bis zu ca. 70-80%, statt nur ca. 25-30% Reduktion!. In anderen Worten, aus einem ABR fließt das vor-geklärte Schmutzwasser der PKA um ca. 25-50% "sauberer" zu, gegenüber aus den "normalen" Vorklärungen. D.h. indirekt könnte mit einem ABR in der Gesamt-KKA ca. 20-30% mehr an organischer Abwasserlast "Verkraftet" werden.  Dies ist z.B. für die Lebensmittelindustrie und das Gastgewerbe mit "schwierigen" Abwässern von planerischen Vorteil, da:
 
- robuster gegen Schwankungen in der Abwasser-Zusammensetzung, -Qualität und -Menge
- extrem wartungsarm und zuverlässiger
- modularisierbar und containerisierbar
+ einfach
+ stromlos
In der Summe eine: "Low-Tech Lösung mit High-Tech Effekten"

 


 

stromlose Pflanzenkläranlage "BURG" nach DWA A 262

Die PKA "BURG" ist die erste in Deutschland 2004 zugelassene PKA, DIBT-Zulassung: Z-55.4-91. Bisher gibt es davon ca. 2.500 Stück im täglichen Betrieb in Deutschland, vor allem im Bundesland Brandenburg, mit

10 Jahren Garantie aufs PKA-Beet!

Mit einer PKA erfolgt "nur" die Nachklärung des vor-geklärten Abwassers aus einer Mehrkammergrube. In das Tauchrohr des vorhandenen Ablaufs wird ein "Party-Filter" eingeschoben (nachgerüstet).

 ----->  Link zum Beispiel-Angebot: Bausatz PKA

             stromloses Beispiel: 8 EW, 32 Fam. Götze, Dorfstr. 32 06528 Drebsdorf, (bei Sangerhausen) http://goo.gl/maps/OocNS                                                                 

DIBT-Zulassungen

 

Wir fertigen alle Anlagenteile der Burg-PKA in Lizenz selbst, haben damit die PKA-Qualität besser in Griff, sind flexibler gegenüber speziellen Kundenwünschen und können durch die Selbstfertigung auch eigene Kostenvorteile an die Kunden weitergeben, siehe Beispiel-Angebot:

 

Bausatz 4 EW = 2.340 EUR netto für 16 m².

 


 

Sollten Sie nicht genügend Platz für eine PKA haben (ca. 25 m² mit Umrandung, bei 4 Personen), bieten wir auch eine alternative und sehr kompakte bzw. auch stromlose KKA mit Ablaufklasse C an:

"ClearFox nature"

Biofilm-Reaktor von PPU-Umwelttechnik.

Im Unterschied zur PKA, sind bei dieser stromlosen KKA 2 Wartungen pro Jahr notwendig (laut Behördenvorgabe). Sie werden dadurch leider höhere laufende Kosten gegenüber einer PKA haben, jedoch niedrigere laufende Kosten gegenüber einer sogenannten „technischen KKA“, mit sehr viel Technik, Reparaturen und Stromverbrauch (z.B. SBR-KKA's sind leider nur bei den Anschaffungskosten günstig).

Um auch für den "ClearFox nature" eine "Enkel-tauglichkeit" zu erreichen, liefern und verkaufen wir diese stromlose Nachklärung nur im Zusammenhang mit einer vorgeschalteten verbesserten Vorklärung, einem kleinen Schikane-Reaktor aus PE-Tanks (ABR, siehe Oben).                                                                          

DIBT-Zulassung, Ablaufklasse C: Z-55.41-420

 


 

Mulden-Versickerung nach der PKA-Klärung

Zur Kostenersparnis für den Kunden und zur zusätzliche "Verbesserung" des geklärten Abwasser vor Eintritt in das Grundwasser, bevorzugen wir (wenn technisch möglich) einfachste Mulden-Versickerungsflächen, mit mind. 1 m² pro Person (EW). Siehe Empfehlungen der DIN 4261, T1 und T5.   

Beispiel: 

 

 Quelle: http://w.wuerzburg.de/media/www.wuerzburg.de/media/med_13653/18932_muldenversickerung.jpg

 


 


 

Unsere relativ „TROCKENEN“...:

 

 “ecosan - closing the loop in wastewater management and sanitation”

 

Warum eventuell ein Trocken-Trenn-System Nutzen?

Um Ihre Investitionskosten in ein neues bzw. umzubauendes Sanitärsystem und die kommenden Folgekosten so gering wie möglich zu halten, empfehlen wir, wenn möglich die täglichen „Geschäfte“ in der Toilette, d.h. dass kleine „Problem“ in Bezug auf Volumen (nur ca.1,5 l Urin und 30 g Trocken-Fäzes pro Person/Tag), auch so klein wie möglich zu belassen, nicht durch Wasserspülungen künstlich zu einem voluminös großen Problem um ca. 30% (30 l bei ca. 100 l Trinkwasser-Gesamtverbrauch) Aufzubauschen. Ein weiteres Aufbauschen und Vermischung des eigentlich kleinen Problems (Urin und Fäzes) mit dem relativ sauberen Dusch-Badewasser (Grauwasser) würde eine weitere Volumen-Vergrößerung der Fäkalien um weitere ca. 70 % (70 l bei ca. 100 l TW-Gesamtverbrauch) Erzielen, z.B. bei vier Personen auf ca. 400-600 l/Tag.

Durch die separate Sammlung von Fäzes, Urin und Grauwasser werden alle nachfolgenden Anlagenteile in der Größe gering gehalten und auch der technologische/finanzielle Aufwand zur Klärung oder Weiternutzung sehr niedrig gehalten. Oft können zur gemeinsamen Ableitung und Sammlung von Urin (Gelbwasser) und Grauwasser die vorhandenen Fallrohre und Vorklärbehälter genutzt werden. Bei zukünftig steigenden Dünger-Kosten und eigenem Dünger-Bedarf, kann der sterile Urin auch separat gesammelt und eventuell im eigenen Garten genutzt werden.

Es ist sicher einfach zu Verstehen, dass die Klärung von ca. 600l fäkal verschmutzten Abwasser (Schwarzwasser, CSB ca. 500 mg/l) in einer 16 m² PKA aufwendiger ist, als die Klärung von ca. 400 l kaum verschmutztem Duschwasser (Grauwasser, CSB ca. 150 mg/l). Die Größe der vereinfachten Grauwasser-PKA kann verringert werden, auf ca. 10-12 m².

Die gesammelten Fäzes können zusammen mit dem normalen Küchen- und Garten-Kompost in einem Kompost-Behälter nach mind. zwei Jahren Lagerung im eigenen Garten zur Verbesserung des Bodens verbracht werden. Ein Abfahren von Abwasser-Schlamm erübrigt sich. Der geringere Verbrauch an Trinkwasser macht sich auch noch im Geldbeutel bemerkbar.

Wer sich nicht mit der Eigen-Kompostierung der Fäzes beschäftigen möchte, kann alles (die nun recht kleinen Volumen, 0,6 m3/Person und Jahr) auch wie herkömmlich von Entsorgungsunternehmen Abfahren lassen.


 

Trocken-Trenn-Toilette (TTC, Goldgrube)  der Partnerfirma Holzapfel & Konsorten

 

 


 

Trocken-Trenn-Toilette (TTC, Villa)  von Separett, Schweden (das ist keine Kompost-Toilette)

jeweils in Kombination mit einer verkleinerten „PKA“ fürs Grauwasser.

 


 


 

Entscheidungshilfen:

- Informationsbroschüre für Grundstückseigentümer zu Anlagentypen und zu Entscheidungskriterien für die Auswahl geeigneter Sanitär-Systeme. Dezentrale Entwässerungssysteme. 2012,  ----> als pdf LINK

Hg. v. AZV "Espenhain“, IWS/HTWK Leipzig und IIRM/Universität Leipzig. Leipzig, Borna. Autoren: Geyler, S.; Lautenschläger, S.; Walther, S.; Rüger, J.; Milke, H.

- Betriebsbuch Kleinkläranlagen der Stadt Münster, NRW   ----> als pdf LINK

- kleine Info-Videos des kommunalen Abwasserzweckverbandes TAWEG Greiz, Ost-Thüringen, zu verschiedenen KKA.


 

Murks? Nein Danke!

 

 

 

 Industrie verkürzt Lebensdauer von Produkten  --> Video